
CRS 2.0: Warum das Reservierungssystem heute ein Vertriebsökosystem ist
mit Tobias Kannenberg
Distribution entscheidet darüber, wo, wie und zu welchen Konditionen dein Hotel verkauft wird. Diese Folgen zeigen, wie moderner Vertrieb heute funktioniert, zwischen OTAs, Direktvertrieb, GDS und neuen Kanälen.
3Folgen zu Distribution
Distribution ist nicht „OTAs anschließen und fertig". Sie ist eine strategische Disziplin, die entscheidet, wie viel Marge auf welchem Kanal entsteht und wie viel Markenkontrolle das Haus behält.
Diese Folgen zur Distribution zeigen, wie Hotels ihre Vertriebskanäle strukturiert führen.
Sie ist deshalb auch eine Frage der unternehmerischen Reife. Häuser, die ihren Vertrieb aktiv gestalten, kennen ihre Wunschmischung an Kanälen, kennen ihre Wunschmarktanteile und steuern bewusst zwischen Sichtbarkeit, Marge und Markenkontrolle. Häuser, die das nicht tun, werden von ihren stärksten Vertriebspartnern gesteuert.
OTAs liefern Reichweite, GDS bedient den Corporate-Markt, der Direktvertrieb sichert Marge und Datenhoheit. Erst aus dem klugen Zusammenspiel dieser Kanäle entsteht eine tragfähige Distribution.
Die Folgen zeigen, wie Hotels diesen Mix steuern.
Distribution ohne Pricing-Strategie ist Stückwerk. Ratenparität, Mitgliederraten, geo-spezifische Preise und kanalspezifische Konditionen müssen bewusst gesteuert werden.
Die Folgen besprechen, wie Distribution und Pricing zusammenspielen.
Neben den Klassikern entstehen laufend neue Vertriebskanäle und Plattformen. Wer Distribution strategisch denkt, prüft solche Kanäle bewusst und schließt nicht nur an, was gerade angeboten wird.
Die Folgen zeigen, wie Hotels neue Kanäle sauber evaluieren.
Distribution betrifft auch den Markenschutz. Welche Kanäle dürfen mit der Marke werben, welche Bildwelten sind zugelassen, welche Ratendarstellungen sind erlaubt? Wer hier keine Richtlinien hat, findet sich schnell auf Drittseiten wieder, deren Auftritt nichts mit der eigenen Marke zu tun hat.
Die Folgen zur Distribution zeigen, wie Hotels Markenschutz in ihrer Vertriebsstrategie verankern.
Ohne Reporting ist Distribution kaum steuerbar. Marktanteile pro Kanal, Kosten pro Buchung, Stornierungsquoten und Lead-Times pro Vertriebsweg sind die Kennzahlen, an denen sich eine Distributionsstrategie messen lässt. Wer hier sauber misst, sieht früh, welcher Kanal sich lohnt und welcher künstlich am Leben gehalten wird.
Die Folgen besprechen, welche Distribution-Reports im Hotelalltag wirklich tragen.
Distribution ist auch Markenarbeit. Wenn auf der eigenen Website ein anderer Ton herrscht als bei den OTAs, wenn Bilder voneinander abweichen oder Beschreibungen widersprüchlich sind, entsteht Verwirrung. Markenkonsistenz über alle Distributionskanäle hinweg ist deshalb keine Schönheitsfrage, sondern ein Conversion-Faktor.
Die Folgen zeigen, wie Hotels Markenkonsistenz über ihre gesamte Distribution sicherstellen.
Für Revenue-, Distribution-, E-Commerce- und Geschäftsführungsverantwortliche und alle, die ihren Vertriebsmix strategisch und ertragreich aufstellen wollen.
Wenn du deine Distribution strategisch führen und auf Marge ausrichten willst, sind diese Folgen ein klarer Pflichteinstieg.

mit Tobias Kannenberg


Häufige Fragen zu Distribution
Distribution ist Schwerpunkt in Folge 6 (Von Fax zu API — wie moderne Hoteldistribution wirklich funktioniert) und Folge 17 (Hotel-Tech neu gedacht mit Marcus Hess von Busy Rooms).
Zu Wort kommen unter anderem Marcus Hess (Busy Rooms) und weitere Distribution-Praktiker, die zeigen, wie moderne Hotelvertriebs-Architektur heute aussieht.
Drei Take-Aways: Erstens — Distribution ist Strategie, nicht Technik. Zweitens — saubere API-Anbindungen ersetzen jeden Workaround. Drittens — Direktvertrieb und OTA-Strategie gehören in eine Hand.
Vereinfacht: GDS (Global Distribution System) sind die alten Vertriebsnetzwerke der Reisebüros (Amadeus, Sabre), OTAs sind Online-Travel-Agenturen wie Booking.com, Meta-Search-Plattformen wie Trivago oder Google vergleichen Preise. Eine ausführliche Definition aller Begriffe findest du im JF-Hospitality Glossar.
So wenig wie nötig, so viele wie sinnvoll. Lieber drei Plattformen aktiv pflegen als zehn halbgar. Mehrere PeppTalk-Folgen zeigen, wie eine fokussierte Distributionsstrategie aussieht.