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#16

CDP in der Hotellerie: Mehr Direktbuchungen & bessere Gästeerlebnisse – mit Marcel Stiller (TrustYou)

mit Marcel Stiller

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Cover-Bild der Folge: #16 CDP in der Hotellerie: Mehr Direktbuchungen & bessere Gästeerlebnisse – mit Marcel Stiller (TrustYou)

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CDP klingt für viele Hoteliers nach noch einem dieser Drei-Buchstaben-Tools, hinter denen sich am Ende doch nichts wirklich Neues verbirgt. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk räumen wir mit dieser Wahrnehmung auf. Gemeinsam mit Marcel Stiller von TrustYou sprechen wir darüber, was eine Customer Data Platform, kurz CDP, in der Hotellerie tatsächlich leistet, warum sie heute kein Luxus mehr ist und wie sie sich klar von CRM und PMS abgrenzt.

Was eine CDP wirklich macht
Eine CDP bündelt Daten aus PMS, CRM, Website, Booking Engine, F&B-System, Reputation-Plattform und allen weiteren Quellen, die im Haus Datenpunkte erzeugen. Dadurch entsteht zum ersten Mal ein echter 360-Grad-Blick auf jeden Gast. Marcel zeigt im Gespräch sehr greifbar, was das in der Praxis ändert. Vom anonymen Webseiten-Besucher mit erkennbarem Reisemuster bis zum Stammgast, dessen letztes Restaurantbudget ebenso bekannt ist wie seine Bewertung der letzten Nacht.

Warum diese 360-Grad-Sicht den Unterschied macht
Wenn die Datenbasis stimmt, wird Personalisierung praktikabel statt nur konzeptionell schön. CDPs lösen die alte Trennung zwischen Marketing- und Operations-Daten auf. Das Ergebnis: Direktbuchungen lassen sich gezielter pushen, Pre-, In- und Post-Stay-Kommunikation wird relevanter, Cross- und Upselling laufen entlang der echten Gästepräferenzen statt entlang generischer Annahmen. Wir sprechen über konkrete Use Cases, von Lookalike-Audiences im Performance-Marketing bis zu segmentierten Wiederbuchungs-Kampagnen.

Always-Reply statt No-Reply
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Wandel von No-Reply-Mails zu einer Always-Reply-Kommunikation. Marcel erklärt, warum jede automatisierte Mail ohne Antwortmöglichkeit aus heutiger Sicht ein Datenleck ist. Mit AI-Agents, die im richtigen Moment antworten, beraten und konvertieren, wird aus reiner Versandlogik ein echter Gespräches-Touchpoint, ohne das Service-Team zu überlasten.

CDP gegen CRM gegen PMS
Diese Frage stellen Hoteliers in fast jeder Tech-Diskussion. Wir sortieren die Begriffe sauber. Das PMS bleibt das operative Rückgrat. Das CRM ist die Kommunikationsschicht. Die CDP ist die Datendrehscheibe darunter, die alles zusammenführt und für Marketing, Service und Vertrieb verfügbar macht. Diese saubere Abgrenzung hilft, in der Tool-Diskussion nicht in Begriffsverwirrung zu landen.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

  • Was eine CDP in der Hotellerie konkret leistet, jenseits von Demo-Folien.
  • First-Party-Daten als Pflicht, in einer Welt, in der Cookies und Third-Party-Tracking schwächer werden.
  • Segmentierung und Lookalike-Audiences - wie sich Performance-Marketing endlich messbar verbessert.
  • Pre-, In- und Post-Stay-Use-Cases mit konkreten Beispielen aus der Praxis.
  • Upselling über die gesamte Guest Journey, von der Buchung bis zur Wiederbuchung.
  • Customer Lifetime Value, kurz CLV, als zentrale Steuerungskennzahl.
  • AI-Agents in der Gästekommunikation, was sie heute leisten und wo sie an Grenzen stoßen.
  • Always-Reply-Logik - wie aus jedem Touchpoint eine Beziehung entsteht.

Für wen ist diese Folge relevant?
Für Hoteldirektoren, Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche, Revenue Manager und alle, die ihre Gästedaten endlich strukturiert nutzen wollen. Egal ob du gerade vor der Anschaffung einer CDP stehst, deine bestehende Datenlandschaft konsolidieren willst oder einfach wissen möchtest, was die Branche unter Hyperpersonalisierung wirklich versteht.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Bauchgefühl durch Daten ersetzt, deine Direktbuchungsquote nachhaltig steigerst oder einfach den Unterschied zwischen CDP, CRM und PMS sauber verstehen willst, ist diese Folge der richtige Einstieg. Weniger Bauchgefühl, mehr Wirkung. Bessere Kampagnen, schnellere Reaktionszeiten, messbarer ROI und ein Gast-Erlebnis, das hängen bleibt.

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